Beschluss: Kenntnis genommen

Der Jugendhilfeausschuss nimmt den mündlichen Bericht zur Kenntnis.


Berichterstatter/in:                                Elisabeth Büning

 

Frau Büning gibt zunächst einen Überblick über die Entwicklung der Jugendsozialarbeit im Kreis Borken seit deren Einführung im Jahre 1997. Mittlerweile sei die Jugendsozialarbeit ein fester Bestandteil der Jugendhilfe geworden. Durch das Auslaufen des Projektes AMPEL und des jetzt bewilligten Antrages der „Programmvertiefung II – Lernende Region – Kommunale Kooperation“ sei aktuell eine Neuausrichtung der Jugendsozialarbeit notwendig.

 

Anschließend berichtet Frau Bücker über die Stellung der Jugendsozialarbeit innerhalb des Gesamtkomplexes der Kinder- und Jugendförderung im Kreis Borken. Wichtige Kooperationspartner seien neben den Schulen und den Schulsozialarbeiter/innen auch die freien Träger der Jugendhilfe.

 

Frau Krümpelmann unterstreicht in ihren Ausführungen die Notwendigkeit einer Vernetzung sowohl innerhalb der Kreisverwaltung als auch auf Kreisebene. Die Folien sind der Niederschrift als Anlage 4 beigefügt. Auf Nachfrage von Frau Kerkhoff erläutert Frau Krümpelmann, dass der für die Thematik „Übergang Schule – Beruf“ eingerichtete runde Tisch sich in erster Linie um strategische Fragestellungen kümmern würde. Die für die Kommunen Rhede / Bocholt / Isselburg eingerichtete Clearingstelle unter Trägerschaft der Kreishandwerkerschaft befasse sich hingegen mit konkreten Einzelfällen.

 

Frau Seidensticker-Beining äußert sich positiv über die verschiedenen Angebote, die Jugendlichen zur Verfügung stehen würden. Insbesondere der Berufswahl-Check im Internet werde von vielen Jugendlichen in Anspruch genommen.

 

Frau Seidensticker-Beining erkundigt sich in diesem Zusammenhang über Assessments bei Bewerbungsverfahren. Frau Krümpelmann sagt hierzu eine Beantwortung im Protokoll zu. (Ergänzung: Der Aufsatz „Förderassessment – eine neue Methode in der Berufsorientierung“, Zeitschrift für Jugendsozialarbeit, Jugend, Beruf, Gesellschaft, Heft 1/2001, S. 39 ff, ist als Anlage 5 dem Protokoll beigefügt).

 

Herr Haßenkamp berichtet, dass über das Projekt Ampel in der Vergangenheit vielfach im Schulausschuss berichtet worden sei. Mit Hilfe dieses Projektes seien eine Reihe von positiven Strukturen auch für die Jugendhilfe geschaffen worden. Diese gelte es nun auch nach Auslaufen des Projektes Ampel künftig fortzuführen. Er sehe den Aufgabenbereich Schule / Beruf als eines der künftigen Schlüsselthemen für Jugendhilfe und Schule.

 

Vorsitzender Tönnes lässt über den Beschlussentwurf abstimmen.


Beschluss:                              einstimmig