Beschluss: Kenntnis genommen

Der Jugendhilfeausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.


Berichterstatter/in:                                Elisabeth Möllenbeck

 

Frau Möllenbeck gibt einen aktuellen Sachstandsbericht zum neu gegründeten Bündnis für Familie. Bisher seien zwei Projekte initiiert worden. Bei dem unter Federführung des Fach­bereiches Jugend und Familie laufenden Projekt des sozialen Frühwarnsystems hätten  bislang zwei Sitzungen stattgefunden. Für die Altersgruppe der 0 – 6 Jährigen, bei der die Gefähr­dungslage sehr groß eingestuft werde, habe sich eine Projektgruppe von mehr als 30 Teilneh­mern aus den unterschiedlichsten Bereichen gebildet. So seien in der Projektgruppe Gynäkolo­gen, Seelsorger sowie Beschäftigte der Frühförderstellen, der Schwangerschaftskonflikt­beratungsstellen oder der freien Träger der Jugendhilfe vertreten.

Als einer der nächsten Schritte sei eine Tagung zur Kindeswohlgefährdung geplant. Die bisheri­gen Erfahrungen in diesem Projekt hätten gezeigt, dass es bereits bilaterale Absprachen zwischen den Vertretern der Projektgruppe gebe, der Informationsbedarf untereinander aber nach wie vor sehr hoch sei.

 

Das Projekt zur Situation von Familien mit behinderten Kindern werde unter Federführung von Frau Pohl, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe, durchgeführt. In diesem Pro­jekt habe man sich zunächst darauf verständigt, eine Kernarbeitsgruppe einzurichten, die für die Festlegung einzelner Themenfelder verantwortlich zeichnet. Je nach Fallgestaltung könne die Arbeitsgruppe punktuell um weitere Mitglieder ergänzt werden. Eine erste Sitzung der Arbeits­gruppe sei für Oktober dieses Jahres geplant.

 

Frau Kerkhoff zeigt sich beeindruckt über die große Resonanz bei beiden Projekten und bedankt sich bei Frau Möllenbeck für die bislang geleistet Arbeit im Bündnis für Familie.

 

Vorsitzender Tönnes lässt über den Beschlussentwurf abstimmen.


Beschluss:                              einstimmig