Beschluss: einstimmig beschlossen

Der Ausschuss für Umweltschutz beschließt für 2006 folgende Maßnahmen und Kennzahlen:

Ø  Frühzeitige offene Diskussion mit allen Beteiligten im Aufstellungsverfahren für die Landschaftspläne Velen und Raesfeld durch Bürgerbüros.

Ø  Bewertung des Landschaftsbildes und des Erholungspotentials mit Auswertung und Berücksichtigung im Aufstellungsverfahren für die Landschaftspläne.

Ø  Erstellung einer Diplomarbeit an der Gesamthochschule/Universität Essen zum Thema „Pflege und Entwicklung der Naturschutzgebiete im Kreis Borken unter Berücksichtigung einer verträglichen sanften Erholung“.

Ø  Einwerbung von 25 weiteren Fördermaßnahmen im Kulturlandschaftsprogramm des Kreises Borken.

Ø  Einrichtung eines regelmäßigen Informationsaustausches mit folgenden niederländischen Organisationen: „Vereinigung Natururmonumenten“, „Gelder’sche Landschaft“, „Natuur Overijssel“, regional zuständige Waterschap.

Ø  Ausweisung des Standortübungsplatzes Borken als Naturschutzgebiet und damit als Teil des Biotopverbundes im Zuge des Landschaftsplanes Velen.

Ø  Fortführung der 2005 begründeten Veranstaltungsreihe Natur und Landschaft im Besucher- und Informationszentrum „Tiergarten Schloss Raesfeld“.

Ø  Mitwirkung und Unterstützung beim „Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept Bocholter Aa“ (ILEK).


Berichterstatter:                                    Ltd. KBD Grothues

Ltd. KBD Grothues erläutert anhand der Sitzungsvorlage die von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen.

Ausschussmitglied Seidensticker-Beining bemerkt, sie bitte, bei den niederländischen Organisationen, mit denen ein regelmäßiger Informationsaustausch eingerichtet werden solle, das Naturaktivitätenzentrum Winterswijk zu ergänzen.

Es besteht Einvernehmen unter den Ausschussmitgliedern, zu dieser Organisation zunächst weitere Informationen einzuholen und sie dem Umweltausschuss mitzuteilen.

Ausschussmitglied Bense bemerkt, ob es sinnvoll sei, die Einrichtung eines Ökokontos für den Standortübungsplatz Borken mit in die Maßnahmen aufzunehmen.

KLOAR Schulte antwortet, diese Möglichkeit sei bereits im Landschaftsplanentwurf enthalten.

Ausschussmitglied Fischer fragt, ob die Planung der Landschaftsbehörde mit den gewerblichen Nutzungsabsichten durch die Stadt Borken kollidiere.

KLOAR Schulte antwortet, es sei zu differenzieren, zwischen dem Standortübungsplatz und dem eigentlichen Kasernengelände. Das eigentliche Kasernengelände sei für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen. Hiervon sei der Übungsplatz mit Ausnahme des Schießstandes nicht betroffen. Hier ergebe sich für den Schießstand eine mögliche Nutzung durch die Kreisjägerschaft.

Sodann lässt Ausschussvorsitzende Garvert über die von der Verwaltung vorgeschlagenen Maßnahmen abstimmen:


Beschluss:                              einstimmig