Vorschlag für einen Qualitätsbericht über die ÖPNV-Leistungen

Vorlage

Betreff
Vorschlag für einen Qualitätsbericht über die ÖPNV-Leistungen
Vorlage
0399/2020/KREIS
Art
Beschlussvorlage

4 Texte

Die Verwaltung wird beauftragt, nach Ende der Corona bedingten Reduktionen bei den Nutzendenzahlen im ÖPNV dem Ausschuss die Entscheidung über die Erstellung eines Qualitätsberichtes für den Busverkehr im Kreis Borken wieder vorzulegen.

 

Sachdarstellung:

Der Ausschuss hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 27.05.2020 beauftragt, in Abstimmung mit den anderen am ZVM Bus beteiligten Münsterlandkreisen ein Konzept für einen Bericht zum Qualitätsmanagement für den regionalen Busverkehr im Kreis Borken im Herbst 2020 vorzulegen. Dabei bestand Einvernehmen im Gremium darüber, dass der Qualitätsbericht kurz und bündig gestaltet werden soll.

Verwaltung und ZVM Bus haben in den Sommerwochen gemeinsam ein derartiges Konzept erarbeitet. Dabei zeigte sich, dass die Daten, mit denen die Qualität von einzelnen Buslinien abgebildet wird, sehr unterschiedlich sind und deshalb nur eingeschränkt aggregiert werden können. In der Anlage findet sich ein erster Grobentwurf für einen Bericht zum Qualitätsmanagement für den regionalen Busverkehr im Kreis Borken, bei dem Aussagefähigkeit und Aufwand für die Erstellung in ein möglichst gutes Verhältnis gebracht wurden. Das Berichtsjahr 2019 wird hier als Beispiel verwendet.

Der ZVM Bus schätzt den Zeitaufwand für die Erstellung eines derartigen Qualitätsberichtes wie folgt ein: 

  1. Kontinuierliche Betreuung und Auswertung der Profitester-Meldungen und Qualitätsberichte von Verkehrsverträgen: 60 Stunden
  2. Kontinuierliche Auswertung von Erhebungen (Marktforschung, eigene und fremde) für Qualitätsbericht: 24 Stunden
  3. Abfrage und Auswertung von Mitteilungen von Verkehrsunternehmen: 20 Stunden
  4. Bearbeitung von Fließtext und Tabellen im Qualitätsbericht (Aktualisierung): 30 Stunden

In der Summe wären damit ca. 130 Arbeitsstunden für einen Qualitätsbericht beim ZVM Bus gebunden.

Das Konzept wurde im Lenkungskreis ZVM Bus den Kreisen Coesfeld und Warendorf vorgestellt. Mit Blick auf die umfangreichen Daten und den nicht unerheblichen Aufwand teilten deren Vertreter mit, dass sie derzeit für ihre Gebiete keinen solchen Bericht zum Qualitätsmanagement für den regionalen Busverkehr erstellt haben möchten. Damit bestehen für den Kreis Borken keine unmittelbaren Vergleichsmöglichkeiten der erreichten Busqualitäten zu ähnlich gelagerten Kreisen.

Wenn kein Quervergleich möglich ist, bietet sich ein Längsvergleich der Qualitätsangaben an. Sprich bei einer Wiederholung über verschiedene Jahre kann die Veränderung bei einzelnen Werten Hinweise auf eine Qualitätsverbesserung oder Qualitätsverschlechterung geben. Das Jahr 2020 wird durch die Corona-Krise und deren erheblichen Auswirkungen auf den ÖPNV allerdings kaum solche Interpretationen zulassen. Aus diesem Grunde ist zu überlegen, ob der Kreis Borken mit einem Qualitätsbericht erst in einem Normaljahr startet.

 

Entscheidungsalternative(n):

Ja.

Dem Beschlussvorschlag wird nicht gefolgt. Es wird bereits für das Jahr 2020 ein Bericht zum Qualitätsmanagement für den regionalen Busverkehr im Kreis Borken erstellt.

Dem Beschlussvorschlag wird nicht gefolgt. Es wird kein Bericht zum Qualitätsmanagement für den regionalen Busverkehr im Kreis Borken erstellt.

 

Finanzielle Auswirkungen:             Ja   Nein

Höhe der finanziellen Auswirkungen:                                                                    n. n. 

Der zusätzliche Personalaufwand ist abhängig von der Ausgestaltung des Berichtswesens und kann daher nicht abgeschätzt werden.

 

Anpassung im laufenden Haushalt erforderlich:                     Ja                Nein      

(ggf. weitere Erläuterungen)

Produkt Nr./Bezeichnung:

Kontengruppe Nr./Bezeichnung:

Finanzierungsbeteiligung Dritter:                                            Ja                Nein      

(ggf. weitere Erläuterungen)

Finanzielle Auswirkungen in Folgejahren:                              Ja                Nein      

(ggf. weitere Erläuterungen)

 

Klimafolgenabschätzung:

Klimafolgen, die sich aus dem Beschluss ergeben, sind

 positiv

 nicht zu erwarten / sind nicht ersichtlich

 nicht wesentlich (z.B. in Folge von Geringfügigkeit, fehlender Unmittelbarkeit, sich weitgehend neutralisierender Wechselwirkungen)

 negativ – Klimaschonendere Alternativen

 kommen aus Sicht der Verwaltung nicht in Betracht (bei Bedarf Ausführungen durch FE), weil…

 werden von der Verwaltung aus folgenden Gründen nicht vorgeschlagen

(z.B. Wirtschaftlichkeit, Kosten, technische Risiken, Verlässlichkeit, etc.): Ausführungen durch FE