Der Ausschuss für Natur, Umwelt, Landwirtschaft und Klimaschutz nimmt den Sachstandsbericht zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts 3.0 zur Kenntnis.
Sachdarstellung:
Der Kreistag hat am 16.03.2023 das Klimaschutzkonzept
für den Kreis Borken mit 28 Maßnahmensteckbriefen in 7 Handlungsfeldern
beschlossen. Vereinbartes Ziel ist die rechnerische Klimaneutralität bis
spätestens 2040. Um dieses Ziel zu erreichen war ein Einstieg in eine sofortige
Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes 3.0 notwendig. Dazu weist das
Klimaschutzkonzept 3.0 im Rahmen der Konzepterstellung gemeinsam mit den
Fraktionen ausgewählte Starterprojekte aus sowie nachgelagerte Maßnahmen, die
teilweise auf der Grundlagenarbeit des Starterpakets aufbauen und dieses
ergänzen.
Im Ausschuss für Natur, Umwelt, Landwirtschaft und
Klimaschutz am 16.11.2023 (Sitzungsvorlage Nr.
0305/2023/KREIS) ist letztmalig umfassend über die Umsetzung der zum
Starterpaket des Klimaschutzkonzeptes 3.0 gehörenden Maßnahmen berichtet worden.
Die nachstehenden, entlang der
Maßnahmensteckbriefe gegliederten Ausführungen bauen auf die vorangegangene
Berichterstattung auf.
ÜT1 Ausbau Allianz für Klimaschutz (Akteursnetzwerk und
Kommunikationsplattform)
Sachstand:
In der Sitzung der
Interfraktionellen Arbeitsgruppe Klimaschutz und Klimafolgenanpassung am
01.02.2024 hat die Verwaltung den Sachstand und das weitere Vorgehen im
Maßnahmensteckbrief Ü1 zum Forum der Allianz für Klimaschutz sowie die
Einbeziehung von Klimabotschafter/innen (Sitzungsvorlage Nr. 0018/2024/KREIS)
umfassend vorgestellt und beraten.
Nächste Schritte:
Die Beratungsergebnisse der
Interfraktionellen Arbeitsgruppe Klimaschutz und Klimafolgenanpassung zum
Maßnahmensteckbrief Ü1 aus der Sitzung vom 01.02.2024 werden fortan in der
weiteren Umsetzung berücksichtigt:
·
Das Forum
der Allianz für Klimaschutz wird verstärkt zur Wissensvermittlung genutzt –
durch Best-Practice-Beispiele sowie durch Bereitstellung von Informationen.
·
Für die
Mitarbeit in der Allianz für Klimaschutz wird verstärkt geworben sowohl mit
klassischen Pressemitteilungen als auch über Social Media.
·
Bei
Veranstaltungen wird mit einem grafisch gestalteten Fotomotiv für die Allianz
für Klimaschutz geworben. Das gestaltete Fotomotiv dient dabei als Grundlage
für eine wiederkehrende Einblendung bei online-Veranstaltungen und für den
Druck als Roll-Up für Live-Veranstaltungen.
·
Institutionen
und Unternehmen sollen gezielt auf das Angebot der Mitarbeit in der Allianz für
Klimaschutz aufmerksam gemacht werden (z. B. Hinweis bei Veranstaltungen der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Newsletter der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft, gezielte Mails an Institutionen wie die
Umweltverbände). Die Teilnehmenden am Klimaschutzpreis „Klima macht Schule“
sollen zum Mitmachen ebenso eingeladen werden wie die Teilnehmenden von
ÖKOPROFIT. Auf diese Weise sollen weitere Mitglieder gewonnen werden und gute
Beispiele und Projekte bekannt gemacht werden – im besten Falle wird so zum
Nach- und Mitmachen animiert.
·
Das
erfolgreiche Projekt des „Wald-Klimafonds“, das die Naturfördergesellschaft für
den Kreis Borken in Kooperation mit dem Klimakreis Borken, dem Landesbetrieb
Wald und Holz und dem Waldbauernverband NRW - Bezirksstelle Borken, seit 2022
umsetzt, wird auch über das Forum der Allianz für Klimaschutz beworben werden,
um weitere Mitwirkende zu gewinnen.
·
Einbeziehung von Klimabotschafter/innen
entsprechend der Beschlussfassung zum Klimaschutzkonzept 3.0
Bürger/innen
können als Klimabotschafter/innen gezielt öffentlichkeitswirksam für den
Klimaschutz auftreten, um der Vielfältigkeit von Klimaschutzaktivitäten und
möglicher individueller Beiträge nicht nur ein Gesicht, sondern viele Gesichter
zu geben. Im Alltagsgeschehen, im Freundes-/Bekanntenkreis oder gegenüber
anderen Dritten können sich die Botschafter/innen nach eigenem Ermessen für den
Klimaschutz aussprechen und ihr Engagement beispielhaft kommunizieren („Ich
trete für Klimaschutz ein, weil“; „das ist mir wichtig“; „Klimaschutz geht mich
an“, „So sieht mein persönlicher Beitrag für den Klimaschutz aus“).
Das
mit der Interfraktionellen Arbeitsgruppe Klimaschutz und Klimafolgenanpassung
abgestimmte Vorgehen zur Gewinnung von Klimabotschafter/innen soll spätestens
bis zu den Klimawochen im September 2024 umgesetzt werden:
1. Jede und jeder Interessierte aus dem Kreis Borken
kann bei Interesse grundsätzlich Klimabotschafter/in werden.
2.
Klimabotschafter/innen
können sich über ein einfaches, kreisseitig kontrolliertes Online-Formular
anmelden. Ihre Botschaften sollen so dann auf einer Internetseite präsentiert
werden. Die Domain soll https://klimabotschafter.kreis-borken.de lauten.
3.
Für die Bewerbung und auch die weitere
Öffentlichkeitsarbeit wird mit begrenztem Budget (ca. 3 T-EUR) ein passendes
Logo sowie geeignete Grafiken für die Online-Kampagne gemeinsam mit einem
Grafikbüro erstellt werden. Die Motive
der Öffentlichkeitskampagne, die sich auch auf der Internetseite wiederfinden,
erhalten den Slogan „Unser Klima sucht Botschafter!“
ÜT 2 Klimaschutzfonds
Die Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken, der Kreis Borken, der
Landesbetrieb Wald und Holz und der Waldbauernverband im Kreis Borken haben
2022 einen „Wald-Klimafonds“ ins Leben gerufen. Mit Spendenmitteln sollen auf
Basis und Vorschlag der fachlichen Einschätzung der Försterinnen und Förster
des Landesbetriebes in den sechs Forstbetriebsgemeinschaften (FBGs) in jedem
Jahr etwa zwei Parzellen je FBG mit einer Fläche von jeweils maximal einem
halben Hektar mit standortgerechten Gehölzen im Rahmen der zur Verfügung
stehenden Mittel bestockt werden. Die Qualität der ausgewählten Flächen und die
Anforderungen an die Pflanzung werden durch die Revierförsterinnen und
Revierförster sichergestellt. Die Finanzierung erfolgt über Spenden aus der
Allianz für Klimaschutz. Die Idee des „Wald-Klimafonds“ als „Klimaspende“ soll
auf weitere Klimaschutz-Projekte ausgedehnt werden.
Sachstand:
·
Mit ca. 20.000 Euro Spendenmitteln aus dem
Waldklimafonds sind in der Zeit zwischen Oktober 2022 und Dezember 2023 mehr
als 8.000 Bäume auf etwa 5 ha Fläche gepflanzt worden. Das Projekt wird aktuell
evaluiert.
Nächste Schritte:
·
Auf Basis der Evaluation wird das Vorgehen im
Waldklimafonds angepasst.
ÜT 4 Stärkung klimawirksamer Biotope
Sachstand:
Um eine intakte Umwelt weiterhin zu gewährleisten, will der Kreis Borken
die Auswirkungen menschlicher Einwirkung auf den Naturhaushalt und das
Landschaftsbild reduzieren. Intakte Ökosysteme sind natürliche Klimaschützer.
Im Rahmen dieser Maßnahme sollen unter Anknüpfung an bisherige Aktivitäten
Schritte zur Stärkung klimawirksamer Biotope im Kreis Borken im Rahmen
bestehender Planungen, Konzeptionen und Fahrpläne unternommen werden.
·
In der Interfraktionellen
Arbeitsgruppe Klimaschutz und Klimafolgenanpassung am 25.10.2023 hat der Leiter
des Fachbereichs Natur und Umwelt der Kreisverwaltung, Bernd Garvert, zu
Sachstand und zur Umsetzung des Maßnahmensteckbriefes umfassend vorgetragen.
·
In der Sitzung des Ausschusses für
Natur, Umwelt, Landwirtschaft und Klimaschutz am 16.11.2023 hat die Verwaltung
den Sachstand und das weitere Vorgehen im Waldkonzept vorgestellt
(Sitzungsvorlage Nr. 0313/2023/KREIS).
Nächste Schritte:
·
Am 11.04.2024 fand eine
Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Klimaschutz und Landwirtschaft zu den
Auswirkungen der Klimaveränderungen auf die Wasserwirtschaft statt. Zum einen
hat Herr Prof. Niemann von der Universität Duisburg-Essen über die Auswirkungen
des Klimawandels auf die Gewässer berichtet und in einem Vortrag einen Ausblick
darauf geben, in wie weit in den nächsten Jahrzenten Anpassungen notwendig
werden. Darüber hinaus hat Herr Dr. Herrmann vom Forschungszentrum Jülich zur
Bilanzierung von Grundwasserkörpern und hinsichtlich der Veränderungen des
Wasserhaushalts durch den Klimawandel vorgetragen.
·
Über das Erdenwerk der EGW in
Nordvelen, welches vom Partnerunternehmen Göring betrieben wird, werden
jährlich rund 15.000t torffreie Blumenerden erzeugt. Durch die Substitution von
Torf durch Komposte, die rund 50% der torffreien Blumenerde ausmachen, werden
rund 7.500t Torf weniger abgebaut und verbraucht. Die Produktionskapazität der
Anlage wird derzeit auf 30.000t verdoppelt.
EN 1 Ausbau Windenergie
Sachstand:
Die Kreisverwaltung berät im Vorfeld einer
Antragstellung hinsichtlich der zu erstellenden Antragsunterlagen, kritischen
Fragen des einzelnen Standorts und aktuellen Entwicklungen.
Im Kreis Borken sind aktuell 321 Anlagen mit einer
Gesamtleistung von 589 MWel installiert (Energieatlas des LANUV, Stand
31.12.2022). Diese Anlagen erzeugen rd. 60% des Gesamtstromverbrauchs im
Kreisgebiet.
Gegenüber dem letzten Sachstandsbericht ist die Zahl
der im Kreis Borken projektierten Windenergieanlagen zum 15.03.2024 auf 134 mit
mehr als 1,47 GW Nennleistung gestiegen. Das sind vier mehr als im Sachstand
November 2023.
Nächste Schritte:
Die Verwaltung berät weiterhin im Vorfeld einer
Antragstellung im beschriebenen Umfang.
EN2 Freiflächen-PV
Sachstand:
Aus dem gemeinsam mit den Kommunen erarbeiteten
Handlungsleitfaden PV-Freiflächen heraus haben sich die kreisangehörigen
Kommunen darauf verständigt, die strategische Ausrichtung zu verschiedenen
energetischen Themen miteinander abzustimmen. Am 12.12.2023 fand ein „Runder
Tisch Energie“ mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie den
Energieversorungsunternehmen statt. In der Sitzung der Interfraktionellen
Arbeitsgruppe Klimaschutz und Klimafolgenanpassung am 01.02.2024 hat die
Verwaltung über die Ergebnisse des „Runden Tisches Energie“ umfassend
berichtet.
Hinischtlich der Realisierung von Freiflächen-PV in den
Kommunen entscheiden diese nun im Rahmen ihrer Planungshoheit über
Entwicklungen in ihrem Gemeindegebiet, soweit es sich nicht um priviligierte
Anlagen handelt, die damit ausschließlich dem Baurecht unterliegen.
Nächste Schritte:
·
Eine erneute
Einberufung des „Runden Tisches Energie“ erfolgt bedarfsorientiert in enger
Abstimmung mit den Kommunen und Energieversorgern.
·
Ebenso soll der
Handlungsleitfaden PV-Freiflächen bedarfsorientiert fortgeschrieben werden.
EN 3 Ausbau Dachflächen-PV
Sachstand:
·
Der Kreis Borken hat 2023
gemeinsam mit dem Netzwerk der kommunalen Klimaschutzbeauftragten die
erfolgreiche Informationskampagne „Solartage“ fortgesetzt. In acht
Veranstaltungen, die der Klimakreis Borken in Kooperation mit dem
Solarenergieförderverein und der Verbraucherzentrale NRW durchgeführt hat, sind
mehr als 1.000 Personen zu den Möglichkeiten der Nutzung erneuerbarerer
Energien informiert worden.
·
Die Internetseite des Kreises
wurde um den Bereich „Fragen und Antworten zu PV-Anlagen“ erweitert.
Nächste Schritte:
·
Auch 2024 wird die erfolgreiche
Informationskampagne zu Dachflächen-PV (Solarkampagne) des Kreises Borken 2024
fortgesetzt und deutlich erweitert. In
Kooperation mit der Verbraucherzentrale und dem Solarenergieförderverein werden
25 digitale Veranstaltungen angeboten:
- Sonnenstrom vom Dach – zehn Veranstaltungen mit der Verbraucherzentrale
NRW
- Sonnenstrom vom Balkon - elf Veranstaltungen mit der Verbraucherzentrale
NRW
-
Je eine Veranstaltung zu
den Themen
® Weiterbetrieb von
Ü20-PV-Anlagen,
® Photovoltaik für
Einzel- und Reihenhäuser,
® PV für Miet- und
Mehrfamilienhäuser/WEG Teil 1: Grundlagen,
® PV für Miet- und
Mehrfamilienhäuser/WEG Teil 2: Betriebskonzepte
Die Veranstaltungen werden
durch Pressearbeit und Social Media intensiv beworben.
·
Die Internetseite des Kreises im
Bereich „Fragen und Antworten zu PV-Anlagen“ wird fortlaufend aktualisiert.
EN 4 Neue Betriebs-, Beteiligungs- und Finanzierungsmodelle für
Erneuerbare Energien – Anlagen
Sachstand:
· Die Eckpunkte des Entwurfs des
Bürgerenergiegesetzes NRW, das eine Beteiligungspflicht bei neuen
Windkraftanlagen vorsieht, wurde im „Runden Tisch Energie“ am 12.12.2023 neben
innovativen Betriebs- und Beteiligungsmodellen für erneuerbare Energieanlagen erörtert,
um die wirtschaftliche Rentabilität einerseits, insbesondere aber die Akzeptanz
in der Bevölkerung andererseits zu fördern. Konkrete Unterstützungs- oder
Handlungsbedarfe seitens des Kreises wurden von den Kommunen und den
Energieversorgern nicht gesehen.
· Mit dem Bürgerenergiegesetz NRW
(BürgEnG), das am 19.12.2023 in Kraft getreten ist, will das Land mehr
Akzeptanz für die Windenergie durch finanzielle Beteiligung schaffen. Die
Landesagentur Energy4Climate hat im März 2024 eine Broschüre „Bürgerenergiegesetz
NRW – einfach erklärt“ veröffentlicht. Die Broschüre steht auf der
Internetseite des Klimakreises Borken zum Download bereit. Die Kommunen sind
über dieses Informationsangebot über das Klimaschutznetzwerk informiert worden.
· Die mit dem Bürgerenergiegesetz NRW vom
19.12.2023 (BürgEnG) verbundene Transparenzplattform ist jetzt auf der
Internetseite www.energieatlas.nrw.de des Landesamtes für Natur, Umwelt und
Verbraucherschutz (LANUV) freigeschaltet worden. Betreibende von
Windenergievorhaben müssen anwohnenden Bürgerinnen und Bürgern und Gemeinden
Beteiligungsmodelle anbieten. Dazu zählt beispielsweise eine Beteiligung an der
Projektgesellschaft des Vorhabens oder vergünstigte lokale Stromtarife. Die
Standortgemeinden verhandeln dann mit den Vorhabentragenden und einigen sich
bestenfalls auf ein Beteiligungsmodell. Sollte es nicht zu einer Einigung
kommen, greift automatisch die Pflicht zum Angebot der Ersatzbeteiligung. Dies
gilt für Vorhaben, die unter das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImschG)
fallen, ab Stichtag 28.12.2023 einen vollständigen Antrag bei der zuständigen
Genehmigungsbehörde eingereicht haben und anschließend genehmigt wurden.
Ausgenommen sind nur wenige Vorhaben, unter anderem die Vorhaben zur Erprobung
und Entwicklung oder solche von Bürgerenergiegesellschaften. Vorhabenträger
müssen ihr Vorhaben innerhalb von vier Wochen nach erteilter Genehmigung bei
der Bezirksregierung Arnsberg melden. Von hier werden die Daten an das LANUV
übermittelt und „schnellstmöglich“ auf der Transparenzplattform veröffentlicht.
Der Kreis Borken verlinkt auf seiner Klimakreisseite zur Transparenzplattform
NRW. Die
Kommunen sind über dieses Informationsangebot über das Klimaschutznetzwerk
informiert worden.
· Power-Purchase-Agreements (PPAs) im
Kreis Borken standen am 15.02.2024 auf der Tagesordnung des Ausschusses für
Wirtschaft, Kreisentwicklung und Digitalisierung und nachfolgend des
Kreisausschusses und Kreistages am bzw. 07. und 14.03.2024 (Sitzungsvorlage Nr.
0047/2024/KREIS). Der Kreistag hat die Initiierung und Ausweitung von "Power
Purchase Agreements" (PPAs) im Kreisgebiet im Sinne einer wachsenden
dezentralen und klimaneutralen, sicheren und preisgünstigen Stromproduktion für
die Eigenversorgung insbesondere der regionalen Wirtschaft befürwortet und
unterstützt. Die WFG ist entsprechend der Beschlussfassung eingebunden worden.
·
Mit dem am
20.06.2023 vom Kreistag beschlossenen Förderprogramm „Klimaschutz in
gemeinnützigen Vereinen und Organisationen im Kreis Borken“ (Sitzungsvorlage
Nr. 0260/2023/KREIS) hat der Kreis Borken gezielt gemeinnützige Akteure aus dem
Kreisgebiet in ihren Bemühungen für den Klimaschutz unterstützt. Das
Förderprogramm wurde aktiv beworben, auch über die Kommunen im Kreis Borken.
Nach dem Start am 01.09.2023 gingen 33 Anträge ein: 17 Sportvereine, drei Heimatvereine,
drei Musikvereine, je ein Antrag von Pfadfindern, Karnevalisten und eines
Fördervereins für eine Glaubens-/Religionsgemeinschaft. Drei Anträge wurden von
Institutionen der Wohlfahrt eingereicht. Nachdem am 28.09.2023 das Förderbudget
voraussichtlich ausgeschöpft war, wurde das Programm in Abstimmung mit dem
Kreistag geschlossen. Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 07.12.2023
(Sitzungsvorlage Nr. 0333/2023/KREIS) den Beschluss gefasst, zuwendungsfähige
Förderanträge, die nach Ausschöpfung des geplanten Förderbudgets eingereicht
wurden, in 2023 zu bewilligen. Hierfür wurden Restmittel des allgemeinen
Klimaschutzbudgets aus den Jahren 2022/23 (rund 200 T-EUR) und Restmittel des
Förderprogramms Batteriespeicher (rund 40 T-EUR) genutzt. Darüber hinaus wurden
überplanmäßig Mittel (rund 50 T-EUR) bereitgestellt. Insgesamt stellte der
Kreistag rd. 800.000 Euro für das Förderprogramm „Klimaschutz in gemeinnützigen
Vereinen und Organisationen im Kreis Borken" 2023 bereit.
·
Das bis Jahresende 2023 gültige
Batteriespeicherprogramm für ausgelaufene und auslaufende PV-Dachflächen wurde
auf Basis der Beschlussfassung des Kreistages vom 15.12.2022 (Sitzungsvorlage Nr. 0338/2022/KREIS) weiter umgesetzt. Die in
2024 ausgeführten Zahlungen beziehen sich auf vorjährige Anträge.
Stand 16.10.2023 Stand 28.02.2024
Gesamtfördersumme: |
49.500€ |
(64 Anträge) |
55.000€ |
(70 Anträge) |
Fördersumme - bewilligt: |
40.000€ |
(41 Anträge) |
31.000€ |
(37 Anträge) |
Fördersumme - ausgezahlt: |
14.500€ |
(19 Anträge) |
22.500€ |
(31
Anträge) |
Fördersumme - offen: |
1.500€ |
(2 Anträge) |
0€ |
(0
Anträge) |
Fördersumme - Nachforderung: |
1.500€ |
(2 Anträge) |
1.500€ |
(2
Anträge) |
Nächste Schritte:
·
Die Kreisverwaltung hat auf Basis des Beschlusses des Kreistages vom
15.02.2024 (Sitzungsvorlage Nr. 0047/2024/KREIS) die
Wirtschafts-förderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) hinsichtlich der
Power-Purchase-Agreements (PPAs) gebeten, Unternehmen und lokale Betreiber von
Anlagen zur Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien anzusprechen und ihre
Vernetzung zu unterstützen, um relevante Informationen zu PPAs im Kreis Borken
zu vermitteln. Dabei sollen auch die hiesigen Stadtwerke, weitere lokale Akteure
und Unternehmen einbezogen werden, damit sie die Potenziale von PPAs im
Kreisgebiet gezielt aufgreifen können. Die WFG bereitet eine Umsetzung
gegenwärtig vor.
·
Das Batteriespeicherförderprogramm wird auf Basis der Beschlussfassung
des Kreistages zum Haushalt 2024 vom 14.03.2024 (Sitzungsvorlage Nr.
002/2024/KREIS) fortgesetzt und um eine Förderung für den Umbau der
elektrischen Infrastruktur der Niederspannungshauptverteilung auf
Eigenverbrauch erweitert. Der Kreistag hat hierfür bis zu 100.000 Euro aus dem
bestehenden Klimaschutzbudget bereitgestellt. Die Verwaltung überarbeitet auf
Basis der Beschlussfassung die Förderrichtlinien und passt das Verfahren
entsprechend an. Der Vorschlag der Verwaltung zur Anpassung der
Förderrichtlinie wird mit der Interfraktionellen Arbeitsgruppe Klimaschutz und
Klimafolgenanpassung in der Sitzung am 25.04.2024 erörtert.
·
Das Förderprogramm Klimaschutz in gemeinnützigen Vereinen und
Organisationen im Kreis Borken wird auf Basis der Beschlussfassung des
Kreistages zum Haushalt 2024 vom 14.03.2024 (Sitzungsvorlage Nr.
002/2024/KREIS) fortgesetzt. Hierfür werden im Haushalt 500.000 Euro
bereitgestellt. Die Verwaltung überarbeitet auf Basis der Beschlussfassung die
Förderrichtlinien und passt das Verfahren entsprechend an. Der Vorschlag der
Verwaltung zur Anpassung der Förderrichtlinie wird mit der Interfraktionellen
Arbeitsgruppe Klimaschutz und Klimafolgenanpassung in der Sitzung am 25.04.2024
abgestimmt.
EN 6 Ausbau der E-Ladesäuleninfrastruktur
Um die Ladeinfrastruktur weiter zielführend ausbauen zu
können, müssen zentrale und sinnvolle Standorte identifiziert werden. Diese
sind vor allem dort, wo entsprechende Standzeiten vorhanden sind. Derartige
Standorte sind sorgfältig auszuwählen (bspw. im Zentrum oder in einzelnen
Quartieren). Dies gilt besonders für Schnellladeinfrastruktur. Als wichtiger
strategischer Partner und potenzieller Betreiber agieren im Kreisgebiet die
lokalen Stadtwerke und weitere Akteure für Ausbau und Betrieb.
Sachstand:
·
Abstimmung mit den Stadtwerken und Kommunen zum
Ausbau findet regelmäßig statt, zuletzt umfassend im „Runden Tisch Energie“ im
Dezember 2023.
·
Thematisierung auch im Netzwerk mit den kommunalen
Klimaschutzmanagern.
·
Weiterhin dynamische Entwicklung: Zum 01.10.2023 im
Kreisgebiet insgesamt 692 Ladepunkte (632 Normallader, 60 Schnelllader)
(Quelle: Bundesnetzagentur mit Datenstand 01.11.2023). Dies entspricht einer
Steigerung um 160 Ladepunkte (rund 30%) seit Anfang 2023. Der Kreis Borken ist
damit im münsterland- und auch landesweiten Vergleich insgesamt sehr gut
ausgestattet. Bei den Schnellladern lag der Kreis Borken hinsichtlich der
Anzahl landesweit im Mittelfeld.
·
Der aktuelle Bestand im Kreis Borken bietet vom
Mengengerüst und der geografischen Verteilung eine gute Basis für den weiteren
Markthochlauf.
·
Jährlich weiterer Ausbau durch diverse Stadtwerke
prognostiziert, insb. auch an halb-öffentlichen Standorten (z.B. Parkplätzen
von Supermärkten oder Freizeitmöglichkeiten).
Nächste Schritte:
·
Durch die inzwischen erfolgten Zuschläge zum Ausbau von
Schnellladestandorten im sog. Deutschlandnetz werden kreisweit insgesamt 56
Schnellladepunkte an Standorten in Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau zusätzlich
entstehen. Hinzu kommt ein Ausbau an der A31 (Holtwicker Mark und Bürener
Esch).
·
Die EGW baut mit einer Landesförderung eine eigene
Ladesäuleninfrastruktur für Dienstfahrzeuge sowie Mitarbeitende auf. Öffentlich
zugängliche Ladesäulen werden am Verwaltungsgebäude in Gescher errichtet.
EN 7 Modellvorhaben von grünen Wasserstoffanwendungen
Sachstand:
Anknüpfend
an die Wasserstoff-Machbarkeitsstudie für den Kreis Borken von 2021 bieten sich
im Kreisgebiet verschiedene Potenziale und Projektansätze entlang der gesamten
Wasserstoffwertschöpfungskette. Im Zuge der Erprobung spielt die Vernetzung der
einzelnen Akteure eine entscheidende Rolle. Rolle des Kreises ist, lokale
Akteure bedarfsgerecht zusammen zu bringen, um somit einen Beitrag für eine
ganzheitliche Fortentwicklung der lokalen Wasserstoff-Wertschöpfungskette zu
leisten.
·
Die WFG hat 2020 das H2-Netzwerk
gegründet und seither etabliert. Ziel des Netzwerkes ist ein offener Austausch
zwischen interessierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen und sonstigen
Institutionen, um den Markthochlauf der Wasserstofftechnologie im Münsterland
voran zu bringen. Dabei soll über interessante Veranstaltungen und
Förderaufrufe berichtet, Forschungsergebnisse präsentiert und eine Plattform
geschaffen werden, um potenzielle Kooperationspartnerschaften zu bilden und
gemeinsame Projektideen zu entwickeln. Es finden vierteljährliche
Netzwerk-Treffen (i.d.R. digital) gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Kreis
Coesfeld – wfc – und in Kooperation mit
dem HYMAT-Energie-Netzwerk des Kreises Steinfurt statt. Das H2-Netzwerk ist ein
niederschwelliges Angebot für alle Interessierten. Neben interessanten
Vorträgen aus der Region und dem Umland, können die Teilnehmer neue Kontakte
knüpfen, um eigene Aktivitäten voranzubringen. Die Entsorgungsgesellschaft
Westmünsterland – EGW – nimmt aktiv am Netzwerk teil.
·
2023 hat sich der Kreis Borken
gemeinsam mit den Kreisen Coesfeld, Emsland, Grafschaft Bentheim, Steinfurt und
Warendorf als „HyPerformer-Region“ um die höchste Stufe im Nationalen
Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) zum
Ausbau der Wasserstoffmobilität in Deutschland des Bundesministeriums für
Digitales und Verkehr (BMDV) beworben. Mit der gemeinsamen Bewerbung bauten die
beteiligten Unternehmen, Institutionen, Städte und Kreise auf die in den
letzten Monaten und Jahren erarbeiteten Konzepte und Vorstudien, wie
beispielsweise „HyExperts“ oder „NRW-Modellregion Wasserstoffmobilität“, auf.
Ziel war, die 15 Mio. € Fördermittel für die Errichtung von insgesamt sieben
ausgewählten Wasserstoff-Tankstellen in den beteiligten Bundesländern
einzusetzen. Zwar konnte sich der Wettbewerbsbeitrag nicht durchsetzen, hat
aber die Region in der Vernetzung und in der Wahrnehmung der
Wasserstofftechnologie als Thema deutlich vorangebracht.
·
Das Vorgehen des Kreises Borken im
Kontext Wasserstoff wird seit der Vorstellung der Machbarkeitsstudie 2021
fortlaufend durch den Ausschuss für Wirtschaft, Kreisentwicklung und
Digitalisierung begleitet. Zuletzt haben in der Sitzung des Ausschusses für
Wirtschaft, Kreisentwicklung und Digitalisierung am 15.02.2024 Vertreterinnen
und Vertreter sowohl der Wasserstoff Entwicklungs GmbH & Co. KG als auch
von der RWE Gas Storage West GmbH umfassend zur Situation und zur
perspektivischen Nutzung mit dem Fokus Speicherung von Wasserstoff im Kreis
Borken vorgetragen.
Nächste Schritte:
·
Die WFG, die EGW und der Kreis Borken unterstützen weiterhin aktiv die
Entwicklung des Markthochlaufs der Wasserstofftechnologie.
·
Die vierteljährlichen Netzwerk-Termine des H2-Netzwerkes werden auch
2024 weiter fortgeführt.
·
Abstimmung mit der Bezirksregierung Münster und der IHK zur Förderung
eines Markthochlaufs in der Region.
GW 1 Stärkung und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen
Kommunen
Sachstand:
·
Netzwerk der kommunalen Klimaschutzbeauftragten
Die einmal monatlich stattfindenden überwiegend digitalen Termine haben
sich inzwischen gut etabliert und stoßen auf sehr gute Resonanz bei den
kommunalen Klimaschutzmanagern. Neben den bisherigen festen
Tagesordnungspunkten (Update zu Förderprogrammen sowie Änderungen gesetzlicher
Rahmenbedingungen) ist als fester Tageordnungspunkt ein „Markt der
Möglichkeiten“ etabliert worden. Hierin stellen die kommunalen Klimaschutzbeauftragten
gute Projekte und ihre konkrete Umsetzung in der geschlossenen Runde vor. Ziel
ist, gute Projekte in die Fläche zu tragen.
Der Austausch zu rechtlichen Änderungen bleibt aufgrund der hohen
Geschwindigkeit der Rechtsentwicklung im Klimaschutz grundlegend wichtig. Die
Rolle des Kreises besteht dabei in einer Identifikation von Auswirkungen auf
die kommunale Ebene, einer Kanalisierung, Aufbereitung und Kommunikation der
Informationen bzw. Organisation von externer Expertise zu den Themenstellungen.
Die Sitzungsinhalte sind jeweils
sehr differenziert und umfangreich gestaltet. Zu den Themen der letzten
Arbeitstreffen des Netzwerkes seit Dezember 2023 zählten beispielweise:
-
Der Evaluationsbericht zu den Klimawochen 2023
-
Die Erörterung der rechtlichen Änderungen im Hinblick auf die
Förderungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die
Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) in Zusammenarbeit mit der
Kommunalagentur NRW
-
Austausch über die Auswirkungen der Haushaltssperre des
Bundes nach dem Urteil des BVerfG vom 15.11.2023
-
Information und Austausch zur Biogaspotentialanalyse für den
Kreis Borken
-
Abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit zum Sanierungsleitfaden
Münsterland inkl. Vermarktung über individualisierte Postkarten mit QR-Code in
Kooperation mit dem Münsterland e.V. und E4C
-
Planung des kreisübergreifenden 2-tägigen Workshops
(14./15.02.24) für Klimaschutzbeauftragte der Kommunen als
Kooperationsveranstaltung mit dem Kreis Coesfeld, der NRW.Energy4Climate sowie
der Bundesstiftung Umwelt zum Thema „Klimaneutral – Fokus Eigenheim: Wege zu
den Eigentümer/innen“
-
Austausch über die Kommunale Wärmeplanung, gesetzlicher
Entwicklungen und die jeweiligen Anträge auf Förderungen nach der Kommunalrichtlinie
-
Eckpunkte des geplanten Landeswärmeplanungsgesetzes
-
Austausch zu den Förderbedingungen des Bundes nach dem
01.01.2024
-
Vorstellung des Bürgerenergiegesetzes und Auswirkungen für
die Kommunen
-
Präsentation des Projekts KlimaQuartier.NRW der E4C
-
Information zum Sachstand des Internetforums „Allianz für
Klimaschutz“ und Austausch über Potentiale sowie perspektivische Vorstellung
der Klimabotschafter
-
Abstimmung über den geplanten Klimaschutzpreis 2024
-
Information und Austausch zu den Förderprogrammen in den
Kommunen 2024
-
Update zur Wärmestudie NRW
-
Förderung des interkommunalen Austausch durch den monatlichen
„Markt der Möglichkeiten“, z.B. Stadt Velen – VeRa für das Klima – Erfolge
& Herausforderungen am Beispiel von Balkonsolaranlagen“; „Haus zu
Haus-Beratungen in der Stadt Borken“; „Die Ratssitzung als Planspiel“ – Stadt
Ahaus
-
Gestaltung der Solarkampagne 2024
-
Information über Verahrensabläufe und Datenbereitstellung im
Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung (z.B. Bezirksschornsteinfeger – Kehrdaten)
-
Planung und Konzeptionierung der Klimawochen 2024
-
Austausch über die Angebote über und Kooperationen mit der
Verbraucherzentrale NRW
-
Aufruf zur Beteiligung an der Aktion „Stadtradeln“ im Kreis
Borken.
Nächste Schritte:
- Mit dem Netzwerk der kommunalen Klimaschutzbeauftragen ist in einem
Strategietreffen vereinbart worden, dass der Arbeitsschwerpunkt 2024 im
Themenfeld “Energetische Sanierung“ liegen soll. Ein Ablauf für die
thematische Bearbeitung und kommunikative Begleitung, die auch den auf
Münsterlandebene erarbeiteten „Sanierungsleitfaden“ aufnimmt, ist vom
Kreis Borken erarbeitet und im Netzwerk abgestimmt worden. In der Sitzung
der Interfraktionellen Arbeitsgruppe Klimaschutz und Klimafolgenanpassung
am 25.04.2024 wird Frau Judith Wiltink, Stabsstelle - Abteilung
Klimaschutz und Klimafolgenanpassung - hierzu näher berichten
(Sitzungsvorlage Nr. 0096/2024/KREIS).
- Am 04.05.2024 präsentiert sich der Klimakreis Borken als Netzwerk
der kommunalen Klimaschutzbeauftragten und des Klimaschutzmanagements des
Kreises beim Klimaschutzevent 2024 in Ahaus mit einem Stand und einer
Reihe von Aktionen. Das Klimaschutzmanagement des Kreises wirbt in
Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft und der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken um eine Teilnahme
von Unternehmen im Bereich der energetischen Gebäudesanierung an der
Veranstaltung.
- Die Angebote der landesweiten Initiative „AltBauNeu“ sollen stärker
im Kreis Borken genutzt werden. In einem ersten Schritt werden die
vorgehaltenen Daten aktualisiert.
- Die kreisweiten Klimawochen 2024 finden vom 16.09. bis 29.09.2024
statt. Der Kreis Borken bietet mit
den kreisangehörigen Kommunen eine Plattform an, um mit weiteren Akteuren
ein vielfältiges Programm zu initiieren, in dem lokale und regionale
Strategien, Ideen, Projekte sowie Lösungsvorschläge in Sachen Klimaschutz
und Klimaanpassung gezeigt werden. Alle Aktionen werden durch den Kreis
Borken über die örtlichen Medien sowie über die Social-Media-Kanäle
kostenfrei beworben.
GW 2 Stärkung und Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit den Kreisen
im Münsterland
Das Klimaschutzmanagement nimmt regelmäßig an
Austauschveranstaltungen auf operativer und strategischer Ebene teil, die von
den Klimanetzwerkern bei NRW.Energy4Climate für das Münsterland organisiert
werden. Dies bietet die Möglichkeit, im Themenfeld Klimaschutz mit den anderen
Münsterland-Kreisen gemeinsam Projekte anzustoßen, sich auszutauschen,
gegenseitig voneinander zu lernen.
Sachstand:
- Die Münsterlandkreise tauschen sich mit der Stadt Münster sowie dem
Landschaftsverband Westfalen-Lippe unter der Geschäftsführung des Münsterland
e.V. und unter Koordinierung der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate (E4C) in jedem Quartal zu Fachthemenstellungen, zu rechtlichen
Fragestellungen und zu gemeinsamen Veranstaltungen aus. 2023 ist aus dem
Austausch auf Münsterlandebene der „Sanierungsleitfaden“ entwickelt
worden.
- Am 25.10.2023 fand unter Leitung der E4C und Geschäftsführung des
Münsterland e.V. unter Mitwirkung des Kreisklimaschutzmanagements ein
Arbeitstreffen für alle kommunalen Klimaschutzbeauftragten des
Münsterlandes statt.
Nächste Schritte:
- Auf Basis des Sanierungsleitfadens findet auf Münsterlandebene
unter dem Slogan „Münsterland ist Klimaland“ am 03.06.2024 die digitale
Veranstaltung „Finanzierung und Förderung von energetischer Sanierung“ als
regionale Bürgerveranstaltung statt. Im Kreis Borken ist die Veranstaltung
verzahnt mit den Aktivitäten des Netzwerks der kommunalen
Klimaschutzbeauftragten zum abgestimmten Schwerpunktthema „energetische
Sanierung“ 2024.
- Alle Münsterlandkreise sind im Rahmen des European Energy Award für
ihre vorbildliche Klimaschutzarbeit ausgezeichnet. Die Münsterlandkreise
bekräftigen ihren Willen zur engen Zusammenarbeit im Klimaschutz mit einer
Bewerbung um die Anerkennung als sogenannte „eea-Region“.
- Am 15.05.2024 findet der „Klimagipfel Münsterland“ statt. Ziel der
für die Landräte und (Ober-)Bürgermeister/innen geplanten Veranstaltung
ist, dass die 61 Kommunen ein Bekenntnis zur regionalen Zusammenarbeit und
Stärkung der Vorreiterposition im Klimaschutz mit einem kommunalen Kommuniqué
unterzeichnen. Daneben werden alle Kreise, die Stadt Münster und der
Münsterland e.V. Good-Practice-Pitches geben. Der Programmentwurf sieht darüber hinaus einen Beitrag der
Bezirksregierung Münster sowie eine Podiumsdiskussion zum Thema
„Klimaschutz bei knappen Kassen“ vor.
GW 4 Modellprojekt „Biogas für die Wärmewende“
Um eine effiziente Nutzung knapper klimafreundlicher
Brennstoffe zu gewährleisten, kann die Verteilung über Wärmenetze zunehmend von
Bedeutung werden. Durch Wärmenetze kann in ausgewählten Quartieren ein
ausreichend hohes Temperaturniveau bereitgestellt werden, um eine dezentrale
Verbrennung zu ersetzen. Ausgewählte Standorte, die im Rahmen der
Biogaspotenzialstudie identifiziert wurden, können als Ausgangspunkt für die
Entwicklung von Wärmenetzen dienen. An die Ergebnisse der Biogaspotenzialstudie
anknüpfend soll versucht werden, die Wärmebereitstellung aus Biogasanlagen und
aus industrieller Abwärme im Kreis Borken im Kontext der kommunalen
Wärmeplanungen zu thematisieren.
Sachstand:
- Die Ergebnisse der Studie „Biogas für die Wärmewende“ sind im Rahmen
des „Runden Tisches Energie“ am 12.12.2023 (sh. EN 2) und in der Sitzung
der kommunalen Klimaschutzmanager im Dezember 2023 den Kommunen
vorgestellt werden. Ziel war, die Kommunen über die Ergebnisse zu
informieren, damit sie diese möglicherweise in ihre Planungen zur
Energiewende einbeziehen können.
- Das Projekt BioNet (= Biogastechnik im Münsterland zu einem
wichtigen Baustein in zukünftigen Energiesystemen weiterentwickeln) der FH
Münster konnte sich im Rahmen des Förderaufrufs REGIO.NRW –TRANSFORMATION
in der ersten Einreichungsrunde durchsetzen und kann sich mit weiteren 32
Vorhaben anderer Träger um insgesamt 62 Millionen Euro Fördermittel
bewerben. Ein Auftaktgespräch mit der FH Steinfurt zu Möglichkeiten der
Zusammenarbeit und zu Chancen des Projektes für den Kreis Borken hat im
Herbst stattgefunden.
Nächste Schritte:
- Die Veröffentlichung der zweiten
Einreichrunde des Projektaufrufs Regio.NRW im Rahmen des
EFRE/JTF-Programms NRW 2021-2027 ist für den Herbst 2024 vorgesehen. Der
Kreis Borken und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis
Borken unterstützen die FH Münster ggf. bei der Bewerbung.
- Die EGW projektiert derzeit eine Anlage zur Erzeugung von Biogas
aus Bioabfällen (braune Tonne), welches in das
Erdgasnetz eingespeist werden soll. Es soll das Energiepotential des
Abfallstroms Bioabfall gehoben werden.
WI 3
Förderberatung für Unternehmen
Das Klimaschutzkonzept 3.0 hat
Handlungsbedarf zur Energieeffizienzsteigerung und Umstellung auf regenerative
Energien sowie für Maßnahmen im Kontext Klimaschutz und Klimafolgenanpassung
definiert. Die geplante Förderberatung für Unternehmen hat zum Ziel, die im
Kreis Borken ansässigen Unternehmen genauer über bestehende Möglichkeiten zu
informieren und bei der Fördermittelakquise zu unterstützen.
Sachstand:
·
Im Zuge der Bearbeitung des
Steckbriefes hat am 12.03.2024 erneut ein Gespräch mit dem Leiter des neu
gebildeten Arbeitsbereiches „Betriebsberatung“ der WFG sowie dem
Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft stattgefunden. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken
hat mit den organisatorischen Veränderungen auch ihre Internetseite
angepasst. In dem Zuge ist auch das Online-Angebot zur
Beratung über Fördermöglichkeiten optimiert worden.
Die Internetseite des Kreises ist auf die Seite verlinkt. Die Kreishandwerkerschaft will ebenfalls eine
Verlinkung zur Seite der Betriebsberatung bei der WFG herstellen.
Nächste Schritte:
·
Über ihre
Medienverteiler (Wirtschaft aktuell, Pressedienste, Online-Dienste)
kommuniziert die Wirtschaftsförderungsgesellschaft die bestehenden Angebote.
·
Im Rahmen
geplanter Veranstaltungen (Effizienz-Forum Wirtschaft am 28.08.2024 sowie
Energieforum Westmünsterland im Laufe des September 2024) wird die
Betriebsberatung platziert.
WI 4 Energie- und Ressourceneffizienzprojekte für Unternehmen
Es
sollen Energie- und Ressourceneffizienzprojekte für Unternehmen ausgearbeitet
und umgesetzt werden. Dabei wird auf bestehenden Formaten aufgebaut.
Sachstand:
·
Das
etablierte Ökoprofit – Einsteigerprojekt wird weiterhin als Kooperationsprojekt
von WFG und Kreis angeboten.
·
Die
Rahmenbedingungen für eine Neuauflage des Projektes Ökoprofit-Mikro sind in
einem Gespräch mit der WFG und der Kreishandwerkerschaft erörtert worden.
·
Die
Möglichkeiten neuer Projekte im Kontext des Maßnahmensteckbriefes wie die
Klimaschutzberatungen, die in anderen Regionen (z. B. München, Kreis Steinfurt)
für Unternehmen angeboten werden, wurden mit der
Wirtschaftsförderungsgesellschaft in dem Gespräch am 12.03.2024 erörtert.
Nächste Schritte:
·
Aktuell
läuft die Bewerbung der Ökoprofit-Runde 2024/2025. Der Start des Projektes ist
noch offen. Der Kreis Borken bewirbt die Teilnahme am Ökoprofit-Einsteigerprojekt
aktiv.
·
Am
28.08.2024 findet zum 10. Mal das Effizienzforum Wirtschaft statt. Mit den
Partnern (Wirtschaftsförderungen der Münsterlandkreise, Münsterlandkreise, Münsterland
e.V. Effizienzagentur, E4C und weiteren) konnte als Veranstaltungsort die
Westfälische Hochschule Bocholt abgestimmt werden. Inhaltlicher Schwerpunkt wird in diesem
Jahr „Circular Economy“ sein. Die Effizienzagentur NRW stellt aktuell das
Programm zusammen. Der Kreis Borken arbeitet aktiv an der Veranstaltung mit
·
Am
19.09.2024 ist ein Energieforum Westmünsterland als Kooperationsprojekt
zwischen WFG und Kreis mit dem Schwerpunkt „Nachhaltigkeit in Unternehmen“
geplant.
·
Der weitere
Projektverlauf und die Ergebnisse der Klimaschutzberatungen werden weiter durch
den Kreis Borken verfolgt.
WI 5 Öko-Modellregion Münsterland
Im
Verbundprojekt „Öko-Modellregion Münsterland“ arbeiten die vier Kreise des
Münsterlandes sowie die Stadt Münster gemeinsam mit den Landwirtschaftskammern
und den LEADER-Regionen zusammen. Unter Leitung des Münsterland e.V. werden von
2022 bis 2025 folgende Ziele verfolgt: die regionale Land- und
Ernährungswirtschaft nach ökologischen Maßstäben stärken, für die Menschen der Region
ein möglichst umfangreiches Angebot bioregionaler Lebensmittel schaffen und
damit die Lebensgrundlagen schützen sowie das Tierwohl steigern. Die
Vernetzungsstelle beim Münsterland e.V. hat deshalb verschiedene, Maßnahmen
angestoßen, um die Quote bioregionaler Zutaten in der Außer-Haus-Gastronomie zu
erhöhen und Regale mit Bio-Produkten aus dem Münsterland im
Lebensmitteleinzelhandel zu etablieren. Zusätzlich soll die Herstellung
weiterer bioregionaler Produkte angeregt werden.
Sachstand:
Über
den Fortgang wird regelmäßig im Ausschuss für Wirtschaft, Kreisentwicklung und
Digitalisierung informiert, zuletzt in der Sitzung am 19.11.2023
(Sitzungsvorlage Nr. 0325/2023/KREIS).
Nächste
Schritte:
·
Gespräche
mit Außer-Haus-Gastronomie/Kantinen und Erzeugern in der Region zur Herstellung
und Vertiefung von Lieferantenbeziehungen
·
Begleitung
Unternehmens-Netzwerk der Öko-Modellregion Münsterland
·
Platzierung
von „Bioregional-Regalen“ mit beispielhaften Produkten an öffentlichen
Örtlichkeiten
BNE 1 Unterstützung
des Regionalzentrums Bildung für nachhaltige Entwicklung der Stiftung Natur und
Landschaft Westmünsterland (NLW)
Der Kreis Borken
ist bereits einer der Träger des Regionalzentrums und unterstützt dessen
Arbeit. Der Kreis Borken unterstützt die Arbeit des Regionalzentrums weiterhin
finanziell und inhaltlich. Dies können z.B.
die Vermittlung von Kontakten zu den Schulen oder Netzwerkpartnern des
Bildungsbüros sein oder die gemeinsame Arbeit an Projekten.
Zusätzlich sollen Veranstaltungen rund um die folgenden Themen etabliert
werden: Schule der Zukunft, Projekt Familie forscht, Forschen und BNE in der
Schule.
Sachstand:
- Das Bildungsbüro und die Abteilung Klimaschutz und
Klimafolgenanpassung der Stabsstelle nehmen regelmäßig teil an den vom
Regionalzentrum initiierten Arbeitstreffen des Netzwerks „Schule der
Zukunft.“, zuletzt am 07.02.2024. In Anlehnung an die
Netzwerkaktivitäten der Schulen ist das Thema des diesjährigen
Klimaschutzwettbewerbs „Klima macht Schule“ des Kreises Borken „Upcycling“.
Nächste Schritte:
- Die Inhalte aus dem BNE-Netzwerk sollen einerseits mit den
Aktivitäten der kreisangehörigen Städte und Gemeinden verzahnt werden.
Andererseits ist ein stärkerer Informationstransfer aus den
Netzwerktreffen der kommunalen Klimaschutzbeauftragten hin zum
Regionalzentraum Bildung für nachhaltige Entwicklung der Stiftung Natur
und Landschaft Westmünsterland angedacht, wie z.B. hinsichtlich
Klimakita.NRW.
- Die weitere Teilnahme an den Netzwerktreffen „Schule der Zukunft“
ist vorgesehen.
BNE 2 Durchführung von
Aktivitäten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Der Kreis Borken
führt jährlich kreisweite Tage zur Bildung für nachhaltige Entwicklung durch.
Diese sollen dazu dienen sowohl das Thema „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
als auch die SDGs in der Bevölkerung bekannter zu machen. Hierzu sollen
Veranstaltungen im Rahmen der jährlichen NRW-weiten BNE-Woche und BNE-Akteure
in den Medien gezielt beworben werden.
Sachstand:
- Der Klimaschutzpreis „Klima macht Schule“ 2023
ist erfolgreich abgeschlossen worden. Auf die Ausschreibung des
Klimaschutzpreises sind elf Beiträge von Grund- und Förderschulen aus
Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Stadtlohn und Vreden eingereicht worden.
Erstmals wurde der Klimapreis 2023 auch für weiterführende Schulen
ausgelobt. Sechs weiterführende Schulen aus Ahaus, Bocholt, Borken und
Stadtlohn – darunter ein Berufskolleg mit gymnasialer Oberstufe,
Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen – nahmen teil. Hierzu wurde in der
Kreistagssitzung am 07.12.2023 berichtet (Sitzungsvorlage Nr.
0345/2023/KREIS).
Nächste Schritte:
- Im Kreis Borken existieren eine
Vielzahl von Weiterbildungseinrichtungen, die sich in
ihren Angeboten und ihrem regionalen Verbreitungsgrad unterscheiden. Seit
2010 haben sie sich zum „Arbeitskreis der
Weiterbildungsträger“ zusammengetan. Der Arbeitskreis hat beschlossen, zu
den diesjährigen BNE-Wochen (25.09. bis 12.10.2024) ein gemeinsames
Veranstaltung-Faltblatt herauszugeben und alle Veranstaltungen mit
SDG-Bezug zu versehen.
- Der Kreistag hat in seiner Sitzung am
07.12.2023 beschlossen, auch in 2024 den in 2022 erstmalig aufgelegten
Klimaschutzpreis für Grundschulen und (seit 2023) weiterführende Schulen
fortzuführen (Sitzungsvorlage Nr. 0345/2023/KREIS). In Anlehnung an die
Netzwerkaktivitäten der „Schulen für nachhaltige Entwicklung“ ist das
Thema des diesjährigen Klimaschutzwettbewerbs „Klima acht Schule“ des
Kreises Borken „Upcycling“.
- Die EGW wird sich auch in 2024 mit
Angeboten in der Europäischen Woche der Abfallvermeidung (16. bis
24.11.2024) einbringen.
BNE 4 Schaffung und Unterhaltung von
außerschulischen Lernorten und –formaten
Die EGW bietet
Bürger/innen, Vereinen, Schulen die Möglichkeit sich mit der Vermeidung und
Verwertung von Abfällen zu befassen. Aus ökologischer und ökonomischer Sicht
ist es das Sinnvollste, Abfälle erst gar nicht entstehen zu lassen, dann müssen
diese auch nicht kostenintensiv und aufwändig entsorgt werden. Zudem werden
wertvolle Rohstoffe und Energie gespart.
Nächste Schritte:
- Die Aktivitäten rund um die
außerschulischen Angebote der Wirtschaftsbetriebe Coesfeld und der EGW
Borken werden aktuell gemeinsam und in Begleitung der Bildungsbüros beider
Kreise neu konzeptioniert. Wesentliche Ziele sind die Einbindung der
Inhalte in den Schulunterricht sowie neue Angebote rund um das Thema
Klimaschutz und Recyclingwirtschaft.
Ö1 Ausbau von
Informationskampagnen und Veranstaltungen
Sachstand:
- Mit dem Solarenergieförderverein (SfV e.V.)
konnte 2023 ein fachlich gut aufgestellter und verlässlicher Partner für
die Kommunikation für den Ausbau der Solarenergie und der
Klimafolgenanpassung im Sinne einer Solarkampagne gewonnen werden. In neun
Veranstaltungen konnten in 2023 mehr als 1000 Teilnehmende erreicht
werden.
- Der Klimaschutzpreis „Klima macht Schule“ 2023
ist erfolgreich abgeschlossen worden.
- Die Klimawochen 2023 sind erfolgreich
abgeschlossen worden.
Nächste Schritte:
- Solarkampagne wird 2024 fortgesetzt. Neben dem
Solarenergieförderverein konnte die Verbraucherzentrale NRW als weiterer
Partner gewonnen werden. (sh. EN 3)
- Klimaschutzpreis
„Klima macht Schule“ 2024 an Grundschulen und weiterführenden Schulen
- Klimawochen vom 16.09.
– 29.09.2024
- Kampagne „energetische
Sanierung im Gebäudebestand“ des Klimakreises Borken als Netzwerk der
kommunalen Klimaschutzbeauftragten und des Kreises als Schwerpunktthema
2024
- Kampagne 2024 zur
Gewinnung von Klimabotschafterinnen und Klimabotschaftern
Entscheidungsalternative(n):
Nein
Finanzielle Auswirkungen: Ja
Nein
Höhe der
finanziellen Auswirkungen: €
Anpassung im
laufenden Haushalt erforderlich: Ja Nein
(ggf. weitere
Erläuterungen)
Produkt
Nr./Bezeichnung:
Kontengruppe
Nr./Bezeichnung:
Finanzierungsbeteiligung
Dritter: Ja Nein
(ggf. weitere
Erläuterungen)
Finanzielle
Auswirkungen in Folgejahren: Ja Nein
(ggf. weitere Erläuterungen)
Klimafolgenabschätzung:
Klimafolgen, die sich aus dem Beschluss ergeben, sind
positiv
nicht zu erwarten / sind nicht ersichtlich
nicht wesentlich (z.B. in Folge von Geringfügigkeit, fehlender Unmittelbarkeit, sich weitgehend neutralisierender Wechselwirkungen)
negativ – Klimaschonendere Alternativen
kommen aus Sicht der Verwaltung nicht in Betracht (bei Bedarf Ausführungen durch FE), weil…
werden von der Verwaltung aus folgenden Gründen nicht vorgeschlagen
(z.B. Wirtschaftlichkeit, Kosten, technische Risiken, Verlässlichkeit, etc.): Ausführungen durch FE