Betreff
Amtsvormundschaften für Kinder und Jugendliche Anfrage der SPD-Fraktion vom 30.05.2011
Vorlage
0132/2011
Art
Anfrage SPD-Fraktion

Sachdarstellung:

Der Bundestag hat im April eine Änderung  des Vormundschaftsrechtes beschlossen.

Je Betreuer ist eine Fallzahl von maximal 50 Fällen vorgeschrieben.  Für das Absenken der Fallzahlen  hat die Verwaltung ein Jahr Zeit.  Die SPD – Fraktion begrüßt im Interesse der Kinder und Jugendlichen die Änderung des Vormundschaftsrechtes, hat dazu aber folgende Fragen:

1.    Was bedeutet die Änderung des Vormundschaftsrechtes für die Personalsituation im Fachbereich Jugend und Familie?

2.    Kann die Kreisverwaltung die monatlichen Kontrollbesuche, die ja ab sofort zu gewährleisten sind, mit dem vorhandenen Personal abdecken?

3.    Welche zusätzlichen Kosten kommen durch die monatlichen Kontrollbesuche unmittelbar auf den Kreis Borken zu? Sind die Kosten durch die Jugendamtsumlage gedeckt?

4.    Welche Kosten entstehen durch die Gesetzesänderung im nächsten Jahr? Welche Auswirkungen haben die Kosten auf die Jugendamtsumlage

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ursula Schulte