Der Sachstand im Projekt „Überprüfung der kommunalen Förderstrukturen im freiwilligen sozialen Bereich“ wird zur Kenntnis genommen.

Der Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit empfiehlt dem Kreistag, den Vorschlägen zum künftigen Umgang mit folgenden Angeboten aus der Bestandsaufnahme „Angebots- und Förderstrukturen“ zu entsprechen:

  1. aus der Auswertung Teil 2 (ohne Lebenslage 8 - Jugendhilfe) sowie
  2. aus der Initiative „Leben im Alter neu denken – Kreis Borken bewegt“, deren Förderung für das Jahr 2011 verlängert wurde.

 

Rechtsgrundlage:

Keine


Sachdarstellung:

Phase I der Auswertung der Bestandsaufnahme „Angebots- und Förderstrukturen im sozialen Bereich“

Mit Entscheidung vom 07.10.2010 hat der Kreistag die erste Phase der Überprüfung der kommunalen Förderstrukturen im freiwilligen sozialen Bereich abgeschlossen. Für 18 Angebote, bei denen ein kurzfristiger Entscheidungsbedarf bestand, liegt eine Entscheidung über die künftige Förderung vor. Finanzielle Auswirkungen sind im Haushalt 2011 berücksichtigt und die Kreisverwaltung setzt die erteilten Arbeitsaufträge zur inhaltlichen Weiterentwicklung bzw. grundsätzlichen Überprüfung / Neuregelung der Förderung um. Die Arbeitsaufträge, die die Fachbereiche Soziales und Gesundheit betreffen, sind in der Anlage beschrieben (Anlage 1).

 

 

Phase II der Auswertung der Bestandsaufnahme „Angebots- und Förderstrukturen im sozialen Bereich“

Seit Anfang 2011 läuft die zweite Phase der Auswertung der Bestandaufnahme „Angebots- und Förderstrukturen“. Ausgehend von der Übersicht mit den noch auszuwertenden Angeboten, die dem Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit, dem Jugendhilfeausschuss, dem Kreisausschuss und dem Kreistag in der Sitzungsfolge Ende 2010 vorgelegt wurde, haben die Kreisverwaltung und die Projektgruppe „Förderstrukturen“ jedes Angebot im Hinblick auf die bekannten Teilziele bewertet. Außerdem wurden die Angebote aus der Initiative „Leben im Alter neu denken – Kreis Borken bewegt“, deren Förderung bis zum 31.12.2011 verlängert wurde, fachlich eingeschätzt.

Die AG der Wohlfahrtsverbände brachte ihre Stellungnahme zum künftigen Umgang mit den Angeboten mit E-Mail vom 28.07.2011 ein. Stellungnahmen zu den Angeboten aus der Initiative „Leben im Alter neu denken“ wurden mit dem Hinweis auf die mündliche Einbringung in das gemeinsame Gespräch am 06.09.2011 vorab nicht schriftlich formuliert.

Ein Austausch über die Einschätzungen der Verwaltung und der AG der Wohlfahrtsverbände erfolgte auf Einladung der Kreisverwaltung am 06.09.2011. Mit eingeflossen in dieses Gespräch war die Stellungnahme des Arbeitskreises Behindertenhilfe vom 26.08.2011, der sich vorrangig zu den Angeboten aus der Lebenslage 2 „Kinder und Erwachsene mit Behinderung, die zu Hause leben“ geäußert hat. Die Stellungnahme des AK Behindertenhilfe ist als Anlage beigefügt (Anlage 2).

Die Gesprächsergebnisse mit der AG der Wohlfahrtsverbände sind in die Bögen mit den Auswertungen der Angebote aufgenommen. Sie bilden die Grundlage für die Beratung im Ausschuss für Arbeit, Soziales und Gesundheit (Anlagen 3 und 4).

Es ist beabsichtigt, dass der Kreistag in seiner Sitzung am 13.10.2011 über die Beschluss­empfehlungen des Jugendhilfeausschusses sowie des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit entscheidet.

 

 

Entscheidungsalternative(n):

Ja

 

Nein

Wenn ja, welche ?

Anlagen:

Anlage 1:         Umsetzung der Arbeitsaufträge des Kreistages vom 07.10.2010, die Fachbereiche Soziales und Gesundheit betreffend

Anlage 2:         Stellungnahme des Arbeitskreises Behindertenhilfe vom 26.08.2011

Anlage 3:         Auswertung der Bestandsaufnahme Teil 2, ohne Lebenslage 8

Anlage 4:         Auswertung der Angebote aus „Leben im Alter neu denken“, deren Förderung bis zum 31.12.2011 verlängert wurde