Betreff
Stand der Umsetzung der kommunalen Koordinierung des Übergangssystems Schule – Beruf – Referenzkommune
Vorlage
0281/2012
Art
Beschlussvorlage

Der Ausschuss nimmt den Bericht zum Umsetzungsstand der kommunalen Koordinierung des neuen Übergangssystems Schule-Beruf zur Kenntnis..

Rechtsgrundlage:

 

Sachdarstellung:

Im Ausschuss für Schule und Bildung am 20.06. hat die Verwaltung über die Einführung und Umsetzung der kommunalen Koordinierung des neuen Übergangssystems Schule-Beruf als Referenzkommunen in NRW (Start 01.01.2012) berichtet.

 

Veranstaltungen für die NRW-Referenzkommunen

Am 21.06., 11.07., 21.08. und am 30.10 2012 fanden Treffen zum Erfahrungsaustausch der sieben Referenzkommunen statt. Mit der G.I.B. (Gesellschaft für innovative Beschäftigung), fachliche Begleitung der Referenzkommunen, und Vertreter/-innen der Ministerien Arbeit, Integration und Arbeit (MAIS) und Schule-Weiterbildung (MSW) wurden fachliche und verfahrenstechnische Informationen ausgetauscht und diskutiert, die insbesondere die Umsetzung der Standardelemente Portfolioinstrument, Berufsfelderkundung und Potenzial­analyse betrafen. Dabei sind die vom MSW erarbeiteten Arbeitspapiere interne Entwürfe, über die abschließend im Arbeitskreis Ausbildungskonsens noch beraten wird.

Darüber hinaus war die Kommunale Koordinierung zu Austauschtreffen der Schulaufsichten auf Landesebene und auf Ebene der Bezirksregierung geladen.

 

Fachliche und wissenschaftliche Begleitung

Die Mitarbeiterinnen des Bildungsbüros führten mit der GIB Informations- und Austauschgespräche. Dabei wurden Ansätze der fachlichen Begleitung der kommunalen Koordinierung durch die GIB abgestimmt.  Die wissenschaftliche Begleitung im Rahmen der Umsetzung des NRW-Übergangssystems hat nach Interviews nun eine Befragung der Akteure im Übergang Schule-Beruf vorgenommen. Ergebnisse liegen derzeit nicht vor. 


 

Dienstbesprechung für Schulen

Um das neue Übergangssystem an den Schulen zu implementieren, finden regelmäßige Besprechungen mit den Berufs- und Studienorientierungskoordinatoren/innen der Hauptschulen, Gymnasien, Realschulen und Verbundschulen

 

 

Besuch des Ministers Arbeit, Integration und Soziales NRW am 01.10.2012

Minister Guntram Schneider hat sich vorgenommen, alle sieben Referenzkommunen des Neuen Übergangssystems Schule–Beruf NRW zu besuchen. Sein angekündigter Besuch im Kreis Borken wurde kurzfristig abgesagt. Die geplante Veranstaltung fand dennoch in der Kreuzschule Heek statt. Vertreter/-innen des Kreises, der Bezirksregierung, von Schulträgern, aus der Wirtschaft und aus Behörden konnten sich über viele gute Beispiele praktischer Berufsorientierung informieren und sich einen Einblick in das neue Übergangssystem verschaffen.

 

Treffen mit den Trägern am 24.09.2012

Zu einem Trägertreffen wurden hier im Kreis Borken ansässige Bildungs- und Maßnahmenträger eingeladen, die im Bereich Übergang Schule-Beruf aktiv sind. Tagesordnungspunkte waren neben der Vorstellung und Diskussion der (regionalen) Strukturen des Übergangssystems die Umsetzung der Potenzialanalyse in den 8. Klassen in diesem Schuljahr an allen weiterführenden Schulen. Die Durchführung hat durch außerschulische Träger zu erfolgen.

Auf der Veranstaltung  wurde mit den Trägern vereinbart, wie die Zusammenarbeit zwischen Trägern und Schule gestaltet werden kann. 

 

Als geeignetes Portfolioinstrument wird der bundesweit einheitliche Berufswahlpass des Ritterbach-Verlags gesehen. Für den Kreis Borken wird ein einheitliches regionales Produkt angestrebt, um ein gemeinsame Qualitätssicherung zu entwickeln und ein gemeinsames  Marketing zu ermöglichen.

 

Treffen mit den Berufsberatern 24.10.2012

Ein wichtiger Kooperationspartner für die Schulen im Übergang Schule-Beruf sind die Berufsberater/-innen der Arbeitsagentur. Um sich über die Zusammenarbeit im künftigen neuen Übergangssystem auszutauschen und die Inhalte anzupassen, fand ein Austauschtreffen statt.