Betreff
Interessensbekundungsverfahren Trägerschaft/Kooperation Integrative KITA, Kreis Borken
Vorlage
0031/2013
Art
Beschlussvorlage

Der Ausschuss für Bildung und Schule stimmt dem in der Sachdarstellung beschriebenen weiteren Vorgehen zu.

 

Sachdarstellung:

In der Sitzung des Ausschusses am 20.06.2012 ist dem Vorschlag der Verwaltung, ein Interessensbekundungsverfahren für die Integrative Kindertagesstätte des Kreises Borken durchzuführen, zugestimmt worden. Zielsetzung hierfür war das Bestreben, die Kindertagesstätte für die Zukunft besser aufzustellen. Alternativ kommen sowohl eine Kooperation mit einem freien Träger der Jugendhilfe als auch ein Trägerwechsel in Betracht. Eine Arbeitsgruppe hat inzwischen die Vorbereitungen für die Durchführung eines solchen Verfahrens so weit vorangetrieben, dass nach entsprechendem Beschluss durch den Ausschuss damit begonnen werden kann.

Die Einzelheiten ergeben sich aus der Anlage 1 (Anschreiben an die freien Träger der Jugendhilfe). Hier kommen die Träger in Betracht, die in den Zuständigkeitsbereichen der Jugendämter der Stadt Borken und des Kreises Borken als Träger von Regelkindertagesstätten tätig sind, sowie die Träger von heilpädagogischen oder integrativen Kindertagesstätten im Kreisgebiet. Beigefügt ist die Anlage zum Anschreiben (Anlage 2).

 

Ablauf:

  1. Die Ergebnisse der Beratung in der Arbeitsgruppe werden dem Ausschuss für Bildung und Schule vorgestellt.

 

  1. Die oben beschriebenen Dokumente werden mit dem Jugendamt der Stadt Borken und dem Landesjugendamt abgestimmt.

 

  1. Bevor die potentiell interessierten freien Träger der Jugendhilfe einbezogen werden, soll ein Personalgespräch mit der Belegschaft der Kindertagesstätte unter Beteiligung des Personalrates durchgeführt werden.

 

  1. Die Abfrage bei den freien Trägern der Jugendhilfe soll mit einer zeitlichen Vorgabe von 6 – 8 Wochen erfolgen.

 

  1. Bei Vorliegen der Rückäußerungen erfolgt eine erste Auswertung durch die Arbeitsgruppe anhand der Kriterien (siehe Anlage 1).

 

  1. Danach sind Gespräche mit den Interessenten vorgesehen, in denen die schriftlich dokumentierten Interessensbekundungen, die Auswertung sowie die Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise der Arbeitsgruppe berücksichtigt werden.

 

  1. Die Gesprächsergebnisse werden zur Beratung in den Ausschuss für Bildung und Schule gegeben.

 

Der Prozess soll im Oktober durchgeführt sein, damit als Zielpunkt der Umsetzung das Kindergartenjahr 2014/15 eingehalten werden kann.