Betreff
Bilanz Bildungsbüro 2009 - 2013
Vorlage
0016/2014
Art
Beschlussvorlage

Der vorgelegte Bericht „Bilanz Bildungsbüro 2009 - 2013“ wird zur Kenntnis genommen.

Rechtsgrundlage:

keine

Sachdarstellung:

Zur Umsetzung des Kooperationsvertrages zur Weiterentwicklung eines Regionalen Bildungsnetzwerkes zwischen dem Kreis Borken und dem Land Nordrhein-Westfalen sowie der Aufgaben des Bundesprogramms „Lernen vor Ort“, finanziert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds, ist der gesamte zugeordnete Themenkomplex im Jahr 2009 bzw. Anfang 2010 im Bildungsbüro gebündelt worden. Der Kreistag des Kreises Borken hat der Umsetzung beider Vorhaben auf seinen Sitzungen vom 20.11.2008 und vom 24.09.2009 einstimmig zugestimmt.

 

Der als Anlage 1 beigefügte Bericht „Bilanz Bildungsbüro 2009 - 2013“ stellt die inhaltliche Arbeit und die Ergebnisse des Bildungsbüros der letzten 4,5 Jahre vor. Erstellt worden ist diese Bilanz in Abstimmung mit dem Lenkungskreis Regionales Bildungsnetzwerk.

 

Bereits in der zweiten Phase des Förderprogramms Lernen vor Ort ist die Frage der Nachhaltigkeit durch das Bundesministerium Bildung und Forschung formuliert worden und im Rahmen der Antragsphase durch die Kreisverwaltung beantwortet worden.

 

Zielperspektive war demnach ein themenunabhängiges Bildungsmanagement nachhaltig zu verankern, um die regionale Bildungsthemen an einer koordinierenden Stelle dem Bildungsbüro zu bündeln. Demzufolge werden die thematisch bezogenen Stellenanteile abgebaut bzw. in andere Strukturen verlegt. Der Bereich der Bildungsberatung wird gänzlich – wie geplant - auf die Kommunen verlagert. Der eingerichtete und gut funktionierende Zusammenschluss der Weiterbildungsträger wird weiter durch das Bildungsmanagement begleitet. Der Aufgabenbereich der technischen Bildung wird künftig von dem Zentrum durch Innovation (zdi) bei der WFG wahrgenommen, einen Kooperationsvereinbarung zwischen Bildungsbüro und zdi-Zentrum besteht bereits, um die gewonnenen Erfahrungen weitertragen zu können. Der Bereich der kulturellen Bildung wird als neuer Aufgabenbereich in den Bereich des Kulturhistorischen Zentrums Westmünsterland verlagert. In der Anlage 2 wird die Entwicklung der Stellen dargestellt.

 

Zu den Standardaufgaben eines Bildungsbüros gehört das Bildungsmonitoring zur Analyse der regionalen Bildungslandschaft, dass somit eine Grundlage für die Weiterentwicklung der bildungsrelevanten Themen ist. Zudem ist das Bildungsbüro die geschäftsführende Stelle des regionalen Bildungsnetzwerkes und organisiert Veranstaltungen, wie z.B. Bildungskonferenzen, Fachforen u.ä.

 

Der Kooperationsvertrag mit dem Land NRW wird im Laufe des Jahres durch das Ministerium Schule und Weiterbildung evaluiert, um den Vertrag den aktuellen Anforderungen anzupassen. Die Weiterentwicklung der regionalen Bildungsnetzwerke ist nach wie vor landespolitisch gewollt.

 

Wie in der letzten Sitzung berichtet, sind die aktuellen inhaltlichen Anforderungen im Bereich Bildung zum einen die Erstellung eines Inklusionsplans Bildung und die Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss Übergang Schule-Beruf in NRW“.